
Bei unserer Fahrt von Bolivien nach Chile sind wir vom Schnee, Nebel und dunklen Wolken, je näher wir der Grenze kamen, in Richtung wunderschönem blauen Himmel gefahren. Auch der Guide, der zum ersten Mal in unserem Auto saß, sagte etwas im Sinne von: „We are driving from the bad place to the good place.“, aber kurz danach verbesserte er sich und sagte: „ Ah it’s not true, this is the good place“ und zeigte dabei auf Bolivien. Pazi und ich dachten uns aber, dass er mit seiner ersten Aussage vielleicht doch Recht hatte, denn Bolivien, so schön die Natur auch ist, hat sich einfach nicht gut mit unserem Magen vereinbaren lassen und das nimmt einem schon etwas die Freude am Entdecken.



Nun aber zu Chile
Man merkt direkt, dass Chile ein reicheres Land ist. Denn anstelle von steinigen Spuren im Nirgendwo gibt es in Chile direkt Straßen, die auch noch relativ neu aussehen. Auch unser erstes Ziel San Pedro de Atacama macht einen guten ersten Eindruck. Allerdings ist hier dann auch plötzlich alles wesentlich teurer, vor allem das Essen. („Von dem wir viel geschlemmert haben!“ – Patrizia) Die kleine Stadt mit nur ca. 10.000 Einwohnern ist sehr touristisch und besonders das Zentrum mit vielen verschiedenen Restaurants, Eisdielen und Souvenirläden sehr belebt. Da kann es auch schonmal passieren, das Leute ihr Haustierlama mit zum Einkaufen mitnehmen.


"Spaß, die stehen da, um Fotos mit Touris zu machen. Wir haben uns nicht dazu hinreißen lassen, weil es als Lama sicher schönere Beschäftigungen im Lamaleben gibt." – Patrizia
San Pedro de Atacama ist auch der Ausgangspunkt für alle Touren in die Atacama Wüste. Hier kann man ins Mondtal fahren, wolkenlose Nächte erleben, weitere Lagunen im Altiplano bewundern oder zischende Geysire erspähen. Davon wollen wir euch aber in Ruhe später mehr erzählen.